Assange, Wikileaks und der dreckige Kampf der USA um Informationen & Macht

Nach dem rummel den der Prism-Skandal der Amerikaner letzte Zeit
verursacht hat, zeige ich hier mal die Vorgehensweisen wie auch die
möglichen Hintergründe dazu auf.

Datensammler USA und ihre new world order:

Der US-Geheimdienst NSA hat ganz klare Strukturen, denen die Sammlung von Informationen über User folgt. Doch der Geheimdienst sammelt mit seiner Überwachungssoftware nicht nur Daten im Nachhinein. Er kann sich auch in Echtzeit in Aktivitäten der Zielperson einklinken. Sobald ein User agiert, eine E-Mail schreibt oder sich irgendwo anmeldet, erhält PRISM eine Nachricht.

Mehrere geheime Folien zur Veranschaulichung der Prozesse bei PRISM zeigen, wie das Überwachungsprogramm des NSA vorgeht. Die Washington Post veröffentlichte diese nun, um zu zeigen, wie bestimmte Profile von Zielpersonen angelegt und nach und nach zur Informationsgewinnung genutzt werden.

Prism 01

Grafik 1 zeigt, dass ein Analyst zunächst über Schlüsselbegriffe und eine Zielperson eine gewünschte Überwachung erklären muss. Diese Anfrage wird an einen Vorgesetzten weitergereicht. Dieser muss mit einer 51-prozentigen Überzeugung dem Analyst Recht darin bestätigen, dass die Zielperson kein US-Bürger ist und sich auch zum Zeitpunkt der Anfrage nicht in den USA aufhält, so die Washington Post. Geht es um bereits zu dieser Person gespeicherte Informationen, greift das FBI auch auf eigenen Datenbanken zurück. So wird noch einmal sichergestellt, dass es sich bei der Zielperson nicht um US-Bürger handelt. Zusätzlich dazu nutzt das FBI aber auch die Möglichkeiten der Privatunternehmen, mit denen es zusammenarbeitet. Die Informationen aus beiden Suchwegen landen dann beim NSA.

Prism 02

Diese Informationen werden dann in ein spezielles System eingespeist, das Audio-, Video-, Text- und Internetdaten analysieren kann (Grafik 2). So werden unter anderem auch der Aufenthalt der Zielperson und die Signatur dieser gefiltert. Diese Informationen können auch in Echtzeit verarbeitet werden. Folgende Systeme sind dabei unter anderem zuständig: Mainway für Anruflisten, Pinwale für Videos, Nucleon für Sprachnachrichten und Marina für Internetverbindungen. Die Systeme Fallout und Conveyance sind, schätzt die Washington Post, dafür da, noch einmal final zu filtern. Dies soll die möglichen, so hereinkommenden Informationen über US-Bürger erneut reduzieren.

Prism 03

In der Grafik 3 ist zu sehen, dass Prism eine Mitteilung erhält, sobald sich eine Zielperson beispielsweise bei Yahoo einloggt. Dann kann die NSA automatisch die entsprechenden Echtzeit-Informationen mitschneiden. Eine entsprechende Nummer gibt dann Angaben über das Medium Auskunft, das die Zielperson gerade nutzt: Microsoft, Yahoo, Facebook, Skype etc.

Prism 04

Am 5. April wurden so beispielsweise 117.675 Zielpersonen in Echtzeit überwacht, wie Grafik 4 zeigt. Die rote Einrahmung am unteren Ende zeigt etwas unscharf diese Zahl der Überwachungen. Allerdings ist hier nicht ersichtlich, wie viele Informationen über andere Personen gesammelt wurden, die keine direkte Zielperson waren aber zum Zeitpunkt der Überwachung mit dieser in Kontakt waren.

Diplomatie, Geheimdienste und economic hitmen:

Bei dem Spiel geht es aber nicht um Snowden, sondern um Assange,
wikileaks und die Geheimdienststrategien der Bricstaaten.
Oder allen, die den Us of A nicht in den Arsch kriechen.

So schnell wie dieser Snowden wieder aus China “rausgeflogen” ist zeigt, dass die Chinesen nach meiner einschätzung die Pläne der Imperialisten schnell durchschaut haben.

Russland, Ecuador und geheimdienstinformationen für die usa:

Dass Snowden jetzt in Moskau festhängt und mit Ecuador anbändeln will zeigt auch, dass die Imperialisten an den innerdiplomatischen Beziehung von anderen Ländern wie eben z.B. Russland mit Ecuador sehr interessiert sind. Julian Assange sitzt – wie wir alle wissen – seit 2 Jahren in der Botschaft in London fest.
Gelingt es jetzt allen zu Ecuador gut gesinnten Regierungen, Snowden aus Moskau nach Ecuador zu schaffen, wird Assange in Folge sehr sicher gleich drauf auch “ausreisen”. Was heisst, entweder knallen sie ihn dann – wenn er aus London weg ist – gleich ab, oder er wird auf andere weise (gewaltsam) nach amiland geschafft!

So hebelt man innerdiplomatische Verfahrensweisen durch beizug eines
“Vermittlers”, eines economic hitmen – was Snowden schlussendlich darstellt – aus.
Die amis könnten zwar Snowden wie auch Assange und – wenn Snowden
jetzt wirklich ein abtrünniger wäre – sie dann beide in Ecuador wären, auch einfach mit einer Spezialeinheit von dort entführen.
In Kolumbien z.B. machen sie das ja andauernd mit Drogenbossen, die
der us of a politisch plötzlich nicht mehr genehm sind.
Aber nach den letzten Pleiten die die Imperialisten hinnehmen mussten, würde so eine Aktion einfach öffentlich zu viel krach machen.
So schlagen sie 2 Fliegen mit einer Klatsche tot: Assange kommt doch
noch in die staaten – und wikileaks ist tot! Er weiss wahrscheinlich mehr über deren Geheimnisse als den amis lieb ist.
Und von Freunden von Ecuador wie Russland oder China gewinnt man so
die wahrscheinlich noch fehlenden Informationen.

Über prism übrigens war in den entsprechenden Kanälen schon vor
15 Monaten schon was zu lesen. Das Spiel ist nicht neu, sie haben
es nur wieder neu „entdeckt“.

So wie die Lage aber im Moment aussieht, bleibt Snowden in Russland.
Was heissen kann, Ecuador hat kalte Füsse bekommen oder die Russen
– oder beide – sind sich noch uneinig, was sie mit dem ungewünschten
„Informanten“ ähm hitmen jetzt anfangen sollen.
Bei der Lage würde ich ihn wieder in die staaten zurückschicken.
Er ist sicher KEIN ABTRÜNNIGER, und kein Agent im Sinne von geheim-
nisträger. Ihm droht so keine Gefahr wenn er wieder zurückgeht.
Das ganze ist ein Test der Amerikaner. Beim ganzen geht es wahr-
scheinlich nur um Assange, wikileaks und andere noch geheime
Geheimnisse die die Imperialisten gerne wissen wollen.
Ein weiter Teil im Spiel der USA zur neuen Weltordnung.

Advertisements

Veröffentlicht am 2. Juli 2013 in Weltherrschaft und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Assange, Wikileaks und der dreckige Kampf der USA um Informationen & Macht.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: