al CIA-da, oder wie Syrien den ungewollten Krieg gewinnt

Der syrische Informationsminister, Omran al-Zoubi, hat am Sonntag gesagt, die türkische Regierung hat ihr Grenzgebiet in einen „internationalen Treffpunkt der Terroristen“ verwandelt und ermöglicht die Lieferung von Waffen, Sprengstoff, Fahrzeuge, Geld und Killer die nach Syrien einsickern. Damit ist die Erdogan-Regierung direkt politisch und moralisch für das Blutvergiessen in Syrien und in der Türkei verantwortlich. Dabei hat al-Zoubi auch die Beschuldigungen scharf zurückgewiesen, Syrien stecke hinter den Bombenanschlägen in der Türkei. Daran ist die türkische Regierung alleine schuld, sagte er. Er fügte hinzu, Erdogan muss zurücktreten, denn seine verfehlte Politik wird auf Kosten der türkischen und syrischen Bevölkerung gemacht.

Der Terror fällt jetzt möglicherweise auf die Türkei zurück, weil die Al-Nusra Terroristen, welche den Kern der sogenannten Rebellen-Armee ausmachen, erhebliche Verluste einstecken müssen und von der syrischen Armee vertrieben werden. Sie laufen in Scharen in die Türkei und nehmen ihre Waffen und Bomben mit. Bei der Rückkehr werden sie aber teilweise unfreundlich von der türkischen Bevölkerung empfangen, die mehrheitlich die Kriegspolitik Erdogans verurteilt. Es könnte sein, die Rückkehrer wollen den Terror jetzt auf die Türkei ausweiten oder es gibt heimischen Widerstand gegen die türkische Regierung.

Die neuste Meldung aus Ankara lautet, der Anschlag sei von einer türkischen Gruppe mit Verbindungen zum syrischen Regime verübt worden. Das behauptet jedenfalls Vizepremier Besir Atalay in Ankara: „Wir haben herausgefunden, dass die Organisation und die Angreifer Beziehungen zum Geheimdienst in Syrien unterhalten haben“, so der Politiker. Neun türkische Staatsbürger seien inzwischen als Verdächtige festgenommen worden. Vorher hat die türkische Regierung aber behauptet, syrische Agenten hätten es direkt gemacht. Jetzt sind es doch eigene Leute.

Die Kurden spielen in diesem Konflikt ebenfalls eine wichtige Rolle. Sie werden in Syrien auch von den Terroristen bekämpft. Deshalb hält der Co-Vorsitzende der Kurdenpartei BDP, Selahattin Demirtas, eine Verwicklung der islamistischen Terrorgruppe al-Nusra am Bombenanschlag für denkbar, denen die Kurden vorwerfen, mit Unterstützung der türkischen Regierung kurdische Gebiete in Syrien anzugreifen. Erdogan sagte noch gestern, die Anschläge könnten im Zusammenhang mit dem Krieg in Syrien stehen oder eine versuchte Sabotage der Friedensbemühungen im Kurden-Konflikt sein.

Grosse Teile Syriens sind von den Terrorbanden befreit worden, was die westlichen Unterstützer völlig frustriert. Deshalb die Gespräche von US-Aussenminister Kerry und dem britischen Premier Cameron mit Präsident Putin über eine „Friedenslösung“ mit russischer Hilfe. Oder anders ausgedrückt, die imperialistischen Kriegstreiber betteln bei den einzigen zwei im Kräfteverhältnis gleich starken Ländern, ihren neuesten Angriffskrieg gegen Syrien deshalb zu unter-
stützen, damit das faschistische Finanzsystem der angelsachsen nicht noch völlig zusammenbricht. Deshalb auch die Hilfeleistung für die Terroristen durch Israel mit dem neuesten Bombenangriff in der Nähe von Damaskus. Die Behauptung, es wäre ein Akt der Selbstverteidigung gewesen, um eine Waffenlieferung an die Hizbollah zu verhindern, ist die übliche Lügerei. Tatsächlich will man eine Niederlage der Terroristen verhindern, in dem ein Munitionslager und Logistikzentrum der syrischen Armee zerstört wurde.

In vielen syrischen Provinzen gelingt es der syrischen Armee durch gross angelegte Säuberungsoperationen die Terroristen der Jabhat al-Nusra und andere zu besiegen und zu vertreiben. Die Terroristen erleiden dabei hohe Verluste und grosse Mengen an schweren Waffen und Munition die zurückgelassen wurde sind dabei zerstört worden.

Washington ist in einem Dilemma

HillaryClintonSyrien

In den Gebieten die von den Terroristen kontrolliert werden, haben die radikalen Islamisten die Macht übernommen und ihre totalitäre Herrschaft eingeführt. Es gelten keine säkularen Gesetze mehr, sondern ihre pervertierte Interpretation des Koran, was für ganz Syrien vorgesehen ist. Obama ist deshalb im Zwiespalt, denn genau die Leute die für ihn Assad wegräumen sollen, sind die welche er sonst wo mit Drohnen bekämpft, wie in Afghanistan, Pakistan, Jemen und Mali.

Unter den extremsten Gruppen gehört die Al Nusra Front, welche die USA als Terrororganisation eingestuft hat, aber auch andere Gruppen mit islamistischer Ideologie. Diese Leute werden aber unterstützt. Aus Sicht Amerikas macht ihnen diese „Opposition“ zunehmend Angst, denn sie tauschen möglicherweise den unliebsamen Assad gegen etwas ein, was ihnen richtig Kopfschmerzen bereiten wird. Die Alternative ist ein islamischer Staat extremster wahhabitischer Form.

Die Anführer der Nusra Front haben erst kürzlich bestätigt, sie sind für zahlreiche Selbstmordattentate in Syrien verantwortlich. Zu dieser Gruppe gehen auch die meisten ausländischen Terroristen hin, die nach Syrien strömen. Die kleinere Gruppe ist die Ahrar al-Sham, welche die gleiche extreme Ideologie verfolgt aber eher Syrer anzieht. Die beiden Gruppen sind hauptsächlich im Norden und Osten aktiv und sehr gut von den Golfstaaten finanziell und militärisch ausgerüstet.

Es wird sich Libyen wiederholen. Nach der Machtübernahme in Damaskus werden die Terroristen sich auf die Nachbarländer verteilen und die Hand beissen die sie gefüttert hat. So wie die Verbreitung des Terrors auf Mali und Tschad nach dem Sturz und der Ermordung von Gaddafi. Die Terroristen werden doch nicht Tee trinken und ihren Sieg feiern, sondern die anderen Ungläubigen in Libanon, Jordanien, Türkei und erst recht Israel angreifen. Da hat sich der Westen ein Ei gelegt und die Lunte für einen grossen Krieg angezündet.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA meldet, Granatwerfer und Maschinengewehre die in der Provinz Idleb für Angriffe auf den Flughafen von Abo al-Duhour und gegen die Städte al-Tur’eh, Um Jrein, al-Hamidiyeh, al-Buweideh und Qarn Ghazal eingesetzt wurden sind vernichtet worden. Die Gegend von al-Janoudiyeh, Tall Dahab, Qatroun, Teibat, Jabal al-Arbaeen, Maaret al-Numan, Maartamsarin, Binnesh, Nahliya, Majdaliya und Heish wurden von Terroristen befreit.

Auch im Gebiet von Hama ist die Sicherheit wieder hergestellt worden, wie in den Städten Zor Abo Zaid und Zor al-Assi. Die Militäreinheiten haben auch zahlreiche Sprengsätze die an den Hauptstrassen die in beide Städte führen entschärft. Zahlreiche Kämpfer der Jabhat al-Nusra wurden dabei getötet, die Terrorangriffe auf der Hilfaia-Taibet al-Imam Strasse verübt hatten und ihre Waffen und Geräte wurden zerstört.

Auch im Gebiet um Homs sind Terrorbanden auf der Flucht wie zum Beispiel aus al-Qseir nach schweren Gefechten mit der syrischen Armee, wobei viele Terroristen dabei getötet und verletzt wurden. Die Armee-Einheiten haben auch dort zahlreiche Sprengfallen demontiert, die von den Terroristen im Gebiet zwischen Jousia, al-Soumaria und al-Slumia für Anschläge platziert wurden.

Syrische Soldaten haben auch verhindert, dass acht Sprengsätze die zwischen 15 und 20 Kilo wogen ferngezündet werden konnten, die auf der Strasse zwischen Palmyra und Damaskus eingegraben waren. In diesem Zusammenhang wurden Kämpfer der sogenannten Ahfad al-Rasoul Brigade aus den Dorf Qasr Abo Samra in Hama vertrieben. Auch da wurden grosse Mengen an Waffen und Geräte zerstört.

Einheiten der Armee haben Operationen gegen die Jabhat al-Nusra in Hijeira, al-Zyabiyeha, al-Husseiniyeh und Babila rund um Damaskus durchgeführt und auch da die Waffen und Sprengsätze zerstört, mit denen Terrorangriffe auf die Zivilbevölkerung verübt wurden. Unter den getöteten Terroristen befanden sich Kämpfer aus Jordanien und Afghanistan.

Bei den Kämpfen werden immer mehr Anführer der Terrorgruppen getötet, wie Ali al-Shanwan, Ali al-Numeiri und Mohmmad Raja. Dazu Muhammad Khleif und Naser al-Zaal die unter den Toten identifiziert wurden. Auch in der Stadt al-Shifounyeh in Douma wurde ein grosses Waffenlager erobert und der Terroranführer Abu Oudai getötet.

Auch in der Gegend um Aleppo sind Verstecke und Zusammenkünfte der Terroristen aufgespürt und zerstört worden, wie in al-Maslamiyeh, Khan al-Assal und Minnegh, wobei zahlreiche Kämpfer getötet und verletzt wurden. Dazu wurden Munitionslager, Granatwerfer und Luftabwehrgeschütze gefunden und vernichtet.

Die Meldungen über erfolgreiche Aufräumoperationen der Syrischen Armee gegen die Terrorgruppen nehmen keine Ende
. Dabei werden grosse Mengen an Waffen, Munition und Sprengstoff unschädlich gemacht. Dies erfolgte in al-Sarwat, Khan al-Assal, al-Khoulandi, al-Zyra und in al-Maslamiyeh. Weitere Erfolge werden aus Hyllan und Ahmad al-Hamwi gemeldet, sowie aus Byanon, Tatmwas und Minnegh.

Eine Einheit der Syrischen Armee bekämpfte die al-Tawhid Brigade, welche Terrorangriffe auf der Strasse zwischen al-Mastoumeh und al-Jabal al-Wastani in der Gegend von Idleb durchführte. Unter den getöteten Terroristen wurden Ahmad Suleiman al-Sheikh Mohammad, Ouqba al-Sheikh Mohammad, Marwan Hussein al-Yasin, Yaser Abdul-Hammid und Mohammad Omar al-Salloum identifiziert.

Auch in der Gegend von Lattakia wurde den Terrorgruppen schwere Verluste zugefügt. Die Armee zerstörte Verstecke der Terroristen in al-Mraij, al-Koum al-Fukhani und al-Tahtani und auch da wurden grosse Mengen an schweren Waffen gefunden und unschädlich gemacht. Eine Einheit der syrischen Armee warf angreifende Terroristen im Dorf von Kafria zurück, was hohe Verluste bei den Angreifern verursachte. Auch in den Dörfern Ghamam und Beit Halibeh in der nördlichen Gegend von Lattakia konnte die Armee Erfolge erzielen, zahlreiche Terroristen ausser Gefecht setzen und ihre Fahrzeuge zerstören.

Unabhängige Journalisten welche über die Kämpfe in Syrien berichten sagen, die syrischen Soldaten seien nicht alle für Assad, aber sie sind sich in einem einig; ihr Land gegen die ausländische Invasion zu verteidigen. Sie wissen ganz genau was Syrien blüht wenn die Terroristen die Macht übernehmen. Chaotische Zustände wie in Libyen und Irak, wo radikale Terrorbanden herrschen und die meisten Bewohner sich die relativ guten Zeiten vor der „Befreiung“ zurückwünschen. Bei diesem Abwehrkampf ist der Blutzoll unter der syrischen Zivilbevölkerung und den Soldaten sehr hoch. Und völlig unnötig, wären diese Blut- und Geldgierigen angelsachsen und Zionisten halbwegs vernünftig!

Es sieht so aus wie wenn die ausländischen Terrorbanden schwere Niederlagen einstecken müssen und sich auf dem Rückzug befinden. Es gibt Berichte, ganze Kolonnen mit Kämpfern die entweder verletzt sind oder in Särgen liegen, kommen in die Türkei und in den Libanon zurück. Die Angehörigen in den Ländern aus denen sie stammen wie Tunesien, Libyen, Saudi-Arabien, Jordanien, Tschetschenien, Afghanistan und der Türkei, aber auch aus europäischen Ländern, erhalten Todesmeldungen und nur teilweise deren Leichname für die Beerdigungen.

Der tunesische Aussenminister, Othmane Jarandi, hat der Nachrichtenagentur AFP am Samstag erzählt, 800 Tunesier kämpfen in Syrien in den Reihen der radikal islamischen Terrorgruppen. Viele davon sind mittlerweile Gefangene und die Regierung arbeitet daran ihre Staatsbürger nach Hause zu holen. „Wir kennen nicht die exakte Zahl, denn viele Leute haben das Land illegal verlassen, aber die genauste Schätzung ist ein Maximum von 800,“ sagte er.

Wenn alleine 800 Terroristen aus dem kleinen Land Tunesien stammen, wie viele sind es erst aus den grösseren und radikaleren Ländern? Es gibt zum Beispiel in Saudi-Arabien ein Begnadigungsprogramm, mit dem Verbrecher die im Gefängnis sitzen ihre Freiheit erlangen können, wenn sie sich freiwillig für den Dschihad in Syrien melden. Aber es kommen Dschihadisten von überall her die meinen, es ist ein gerechter Krieg gegen die Ungläubigen. Den knastis dort werden ziem-
lich sicher die gleichen Lügen erzählt wie früher den Taliban in Afghanistan. Nämlich, dass in Syrien gottlose Kreaturen herrschen
die gegen den Islam und ihre Wertvorstellungen sind. Dabei lassen
sie sich durch genau diese Lügen als Bauernopfer vor den imperialistischen Kriegskarren spannen und bewirken durch ihre
terroranschläge genau das gegenteil von dem, was sie damit eigentlich
bezwecken wollen. Sie töten ihre eigenen Glaubensbrüder.

Dieses sinnlose Sterben auf allen Seiten haben die westlichen Staatsführer zu verantworten. Das schlimme ist, sie wollen jetzt einen richtigen Krieg mit eigenen Waffen und Soldaten anfangen und suchen die Ausrede dazu. Gleichzeitig reisen sie nach Moskau und Peking um den bisherigen Widerstand gegen eine Intervention aufzuweichen. Denn die Beseitigung von Assad durch ihre nützlichen Idioten ist ins Stocken geraten, dauert schon zu lange und es sieht sogar nach einer Niederlage aus.

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Veröffentlicht am 13. Mai 2013 in Naher Osten und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. „…Aus Sicht Amerikas macht ihnen diese “Opposition” zunehmend Angst, denn sie tauschen möglicherweise den unliebsamen Assad gegen etwas ein, was ihnen richtig Kopfschmerzen bereiten wird…“
    Wenn die US jemals, seit ihrer Gruendung, auch nur einmal eine einzige richtige rationale Entscheidung treffen wuerde, die zeigt, dass sie aus der Geschichte gelernt haben – dann friert die Hoelle zu!.
    Wie zur Wende des 20. Jahrh. Britannien durch ihre maechtige Flotte freie Hand hatte, glauben die US sich allem ermaechtigen zu koennen. Diese Zeit ist am Ablaufen.

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    • Das Problem der amis ist dass sie Syrien total falsch eingeschätzt haben.
      Die halten zusammen auf pech und schwefel. Muslime haben Ehre, amerikaner
      reden bloss davon aber wissen nicht was dass bedeutet.
      Menschen wie Assad oder Ahmadineschad antworten auf Terror nicht mit Terror
      sondern mit Wahrheit. Das genau unterscheidet die wahren Muslime von jenen
      Verbrechern, die im missbrauchten Namen des Islam unter Führung eines west-
      lichen Führungsoffiziers jene Verbrechen ausüben, die immer dann auftreten,
      wenn die Gewaltherrscher der Westlichen Welt sie benötigen.

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