Zypern, oder wie man zwangsweise enteignet wird.

Zu den aktuellen Vorfällen in Zypern sagt der österreichische Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny; die „schmerzhaften“ Massnahmen in Zypern sind notwendig, aber es wäre ein Einzelfall. Zum lachen, wie viele Einzelfälle gibts denn noch? Nach den ersten 5 Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Zypern, wer wird der 6. sein? Slowenien, oder sogar Italien?

Man sollte bedenken, dass die Banken keinesfalls liquide sind, was heisst, dass wenn auch nur fünf Prozent der Leute ihr Geld von den Konten abheben, die Banken ihre Tore schliessen müssen. Die restlichen 95 Prozent gehen dann leer aus. Die letzten beissen bekanntlich die Hunde. Das gilt auch für Schweizer Banken.

Die Banken bleiben bis Donnerstag geschlossen und das Zahlungssystem auch, sagt Zyperns Zentralbank. Lustig für die, welche keine Bargeldreserve zu Hause haben und sich nichts zu Essen und zu Trinken kaufen können. Das kommt davon wenn man meint, man kann Geld immer aus dem Automaten holen oder mit Karte zahlen. „Nur Bares ist Wahres“ ist ja eine alte Weisheit.

Ich denke, selbst wenn ich einem Penner der auf einer Gartenbank schläft Geld leihen würde, dann wäre es immer noch sicherer, als auf einer Bank.

Professor Peter Bofinger, einer der sogenannten Wirtschaftsweisen sagt, „Europas Bürger müssen nun um ihr Geld fürchten„. Danke, damit bestätigt er was die schlaueren unter uns schon lange vermutet haben, denn nichts ist mehr sicher und der Raubzug hat erst begonnen. Aber schlaft nur weiter, und glaubt an die Unsinkbarkeit der Titanic …ähm der EU.

Die SNB nennt es dann nicht „Enteignung“ oder „Haircut“, sondern „Negativzinsen“. Neben 8 – 12 Prozent Inflation per annum kommt also noch der Negativzins dazu: Bei sagen wir 10 Prozent Negativzins macht das insgesamt einen Verlust von 20 Prozent per annum. In welche Aktien muss man eigentlich investieren, um einen solchen Verlust zu kompensieren? Investoren wissen, dass dies mit seriösen Investitionen nicht möglich ist. Mit anderen Worten: Es handelt sich um einen Raubzug und nicht um eine Steuer.

Zyperns Finanzminister wird nicht zurücktreten. Er sagt, die Enteignung wurde ihnen von der Troika aufgezwungen „oder sonst„. Schäuble und die EZB sagen aber, sie waren es nicht.

Die kriminelle Elite nennt dies dann „fiskalische Massnahmen“, wobei man nie vergessen sollte, dass auch Steuern im Grunde ein Verbrechen darstellen, vor allem wenn Steuereinnahmen nicht der Allgemeinheit zugute kommen, was mittlerweile eindeutig nicht mehr der Fall ist. Solchen Verbrechern noch Steuergelder in den Rachen zu werfen, offenbart doch ganz eindeutig einen Geist der völligen Verantwortungslosigkeit bei der Bevölkerung. Die bezahlen ihre Steuern nicht, weil sie dies für moralisch richtig halten, sondern aus purer Feigheit, weil sie Angst vor dem Staat haben. Steuern sind nichts anderes als wie Schutzgelder.

Es ist durchaus nicht einzusehen, warum die Rothschilds mit einem geschätzten Vermögen von 500 Billionen (nicht Milliarden) Pfund geschont wird, währenddessen die bürgerliche Mittelschicht finanziell geschlachtet wird, um einerseits Fehlspekulationen von unmoralischen und inkompetenten Spekulanten und Bankstern zu kompensieren, und andererseits, eine Heerschar von arbeitsscheuen, pöbelnden. und grölenden Schlägertypen durch zu füttern.

Man könnte sagen, die gutbürgerliche fleissige Mittelschicht befindet sich in einem Zweifronten-Krieg zwischen der luziferischen Finanzoligarchie einerseits, und dem trägen Pöbel – der die hohle Hand macht, und Sozialschmarotzern – die aus ganz Europa wie magnetisch in die fleissigeren Staaten angezogen werden – Sozialtourismus eben.

Dabei ist gerade die fleissige, bürgerliche Mittelschicht die Grundlage für eine prosperierende Ökonomie. War es nicht Stalin, der damals schon die bürgerliche Mittelschicht ausmerzen wollte, der die soziale Struktur der Gesellschaft auf eine herrschende Klasse und eine verblödete Heerschar von Sklavenarbeitern reduzieren wollte? Das denkende Bürgertum lässt sich eben nicht so leicht entrechten und diktatorisch bevormunden.

Die jetzige Elite will genau das Gleiche machen: Das Bürgertum, das einen Garant für die verfassungsmässige Grundordnung darstellt, soll ausgemerzt werden, die bürgerliche Familie als Keimzelle der modernen Zivilisation soll beseitigt werden.

Aus diesem Grund drängt man auch immer mehr einstige Mütter unter dem Label der „Befreiung der Frau“ und der „Gleichberechtigung“ in Fabriken, zwingt man Kinder immer früher in Kindergärten. Die noch empfindsamen Geister sollen möglichst früh staatlich indoktriniert werden für ihre zukünftige Rolle als Sklavenarbeiter unter einer totalitären Weltregierung. Die noch kommunistischen Verhältnisse in Rot-China dienen der Elite quasi als Modell dazu.
Was aber keiner erwähnt ist, dass Zypern eine viel grössere Gefahr droht: Russlands Finanzminister Siluanow ist entäuscht, dass Russland nicht in die Verhandlungen einbezogen wurde. Er geht davon aus, das russische Geld wird Zypern verlassen, was den Bankenplatz wieder auf Provinzniveau zurückbringt. Es wird gemunkelt, die ganze Absicht Berlins hinter der Eineignung ist sowieso, den Finanzplatz Zypern als Konkurrenz zu Frankfurt auszusschalten. Siluanow sagt aber, das russische Geld wird ganz sicher nicht bei EU-Banken landen.

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Veröffentlicht am 19. März 2013 in EU und mit , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Zypern, oder wie man zwangsweise enteignet wird..

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